Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr

24. Dezember 2010, R. Stad

Liebe Leserinnen und Leser, im Namen des ganzen Randstad-Teams bedanken wir uns herzlich für die Treue im zu Ende gehenden Jahr.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Liebsten ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches neues Jahr.

rsx

“Xing, Facebook, Blog – 3 Schritte zur gelungenen Selbstdarstellung”

21. Dezember 2010, R. Stad

… titelt CIO.de und schreibt:

“Wer sich im Internet richtig präsentiert, erhöht seinen Marktwert und erhält neue Karriere-Chancen. Personal-Branding-Experte Dan Schawbel gibt Tipps.”

In unserer Blog-Kategorie “Tipps & Kniffe” finden sich weitere Beiträge zum Thema. Anbei eine Auswahl:

“Emotionale Intelligenz fördert Karriere “, …

16. Dezember 2010, R. Stad

… titelt heute Kurier.at. Die meisten haben den Begriff “Emotionale Intelligenz” (EI) sicherlich schon gehört. Doch was bedeutet EI eigentlich ganz genau? Wikipedia schreibt:

“Den Begriff Emotionale Intelligenz haben John Mayer (University of New Hampshire) und Peter Salovey (Yale University) zur Beschreibung der Fähigkeit eingeführt, eigene und fremde Gefühle (korrekt) wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen. Dieses Konzept beruht auf der Theorie der multiplen Intelligenzen von Howard Gardner (interpersonale und intrapersonale Intelligenz), deren Kerngedanke bereits von David Wechsler und Edward Thorndike als soziale Intelligenz bezeichnet wurde. Den Grundgedanken verdeutlicht Thorndike im Jahr 1920 mit dem Beispiel wonach der (fachlich) beste Mechaniker als Vorarbeiter scheitern wird, wenn es ihm an sozialer Intelligenz fehlt.[1] Das Thema Emotionale Intelligenz ist somit ein Beitrag zur Diskussion der Frage nach dem Erfolg im Leben und Beruf. Zur Popularität der Theorie in der Öffentlichkeit hat der Journalist Daniel Goleman beigetragen.

Den Aspekt Emotionale Intelligenz und Beruf behandelt unter anderem personalseite.de und steigt wie folgt ins Thema ein:

“Spätestens seit den Veröffentlichungen von Daniel Goleman (”Emotionale Intelligenz”) ist Emotionale Intelligenz (EI) zu einem Begriff geworden, der in der personalwirtschaftlichen Praxis zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die damit verbundenen Fähigkeiten erweisen sich gerade im beruflichen Umfeld als außerordentlich hilfreich. Denn was nützt der fachlich versierte Vertriebsmitarbeiter, der nicht in der Lage ist, auf andere Menschen offen zuzugehen oder ein Verwaltungsleiter, der alle Vorgänge hervorragend beherrscht, aber sein Team nicht führen und motivieren kann? Für die Personalauswahl stellt sich die Frage: Wie kann Emotionale Intelligenz in Einstellungsgesprächen erfasst werden?”

Ps. Bei Sueddeutsche.de können Sie Ihre emotionale Intelligenz spielerisch und kostenlos testen; man muss sich aber rund 20 Minuten Zeit für die Beantwortung von 100 Fragen nehmen. Sehr viel kürzer ist der EQ-Check bei praxis-info.ch.

PPs. Das Thema ist sehr gut dokumentiert. Wer ein Sachbuch sucht, hat die Qual der Wahl.

Arbeitslosenquote bei 3,6 Prozent

7. Dezember 2010, R. Stad

Das Seco fasst die “Lage auf dem Arbeitsmarkt im November 2010” wie folgt zusammen:

“Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO waren Ende November 2010 141’668 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 2’303 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 3,5% im Oktober 2010 auf 3,6% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 22’282 Personen (-13,6%).”

NZZ Online realtiviert den Anstieg gegenüber dem Vormonat im Artikel “Etwas mehr Arbeitslose in der Schweiz“:

“Für den Anstieg sind jedoch ausschliesslich saisonale Effekte verantwortlich. Aus Witterungsgründen weniger gearbeitet wurde im November beispielsweise im Baugewerbe und bei den Temporärfirmen. Der Effekt zeigt sich auch in einem starken Anstieg der Arbeitslosenquote in den Kantonen Wallis, Tessin und Graubünden. Saisonbereinigt sank die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Oktober um 1,4 Prozent. Werden auch bei der Arbeitslosenquote die Saisoneffekte herausgerechnet, verharrte die Quote bei 3,6 Prozent.”

76 Prozent feiern betriebliche Weihnachten

2. Dezember 2010, R. Stad

Im Beitrag “Weihnachtsfeier-Knigge” haben wir auf allfällige Fettnäpfchen und deren Verhinderung am betrieblichen Weihnachtsfest hingewiesen. Die Relevanz solcher Vorsorgetipps unterstreicht das Fachportal HR Today heute im Artikel “Studie: Grossteil der Unternehmen plant für dieses Jahr eine Weihnachtsfeier“. Die Wahrscheinlichkeit einer entsprechenden Weihnachtsfete im Unternehmen ist nämlich sehr hoch:

“Tatsächlich ist der gemeinsame Umtrunk zum Jahresende in vielen Unternehmen eine feste Institution. 70 Prozent der deutschen und 76 Prozent der Schweizer Unternehmen organisieren auch in diesem Jahr ein Fest für ihre Mitarbeiter. Besonders die österreichischen Firmen bemühen sich in der Adventszeit um ihre Belegschaft. Hier gibt es in 78 Prozent der Unternehmen einen gemeinsamen Jahresausklang bei Glühwein und Plätzchen.”

Pilotprojekt “Anoyme Bewerbung” startet heute

25. November 2010, R. Stad

Wir haben anonyme Bewerbungen im Posting “Arbeitswelt-Trends, Vortragstechnik, Anonyme Bewerbung, Selbstmotivation” schon erwähnt. Heute nun startet in Deutschland ein Versuch mit fünf Grossunternehmen, der auf grosses Medieninteresse stösst. Spiegel Online schreibt im Artikel “Die gesichtslosen Bewerber kommen” zur Grundlage:

“(…) Warum also nicht das klassische Bewerbungsverfahren in Unternehmen einmal völlig umkrempeln und neue Wege gehen? Fünf Großunternehmen machen das ab Donnerstag: In einem Pilotprojekt testen sie die anonymisierte Bewerbung, zusammen mit dem Familienministerium und der Bundesagentur für Arbeit in Nordrhein-Westfalen. Lebensläufe sollen künftig nur noch Auskunft geben über die Qualifikation eines Bewerbers, aber keine weiteren persönlichen Angaben enthalten.

Gestrichen sind also: der Name, das übliche Foto, Geschlecht, Nationalität und auch Alter oder Familienstand.”

Zur Zielsetzung schreibt Sueddeutsche.de unter “Anonyme Bewerbungen: Nur die Qualifikation zählt“:

“Der zwölfmonatige Testlauf soll wissenschaftlich ausgewertet werden. Dabei arbeitet die Antidiskriminierungsstelle mit dem Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) zusammen. In einer IZA-Studie aus diesem Jahr wird zum Beispiel dargelegt, dass die Angabe eines türkisch klingenden Namens die Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch für einen Praktikumsplatz verringert – im Durchschnitt um 14 Prozent, bei kleineren Unternehmen sogar um 24 Prozent.”

Bezüglich der kritischen Stimmen hält Welt Online (”Wenn die Personalsuche zum Blind Date wird“) fest:

“Seit der Ankündigung im Sommer reißt die Kritik nicht ab: Vor allem kleinere und mittelständische Unternehmen warnen vor einem neuen Wust an Bürokratie.(…)

Und die Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) stellt gar den Nutzen eines solchen Unterfangens per se in Frage: „Anonymisierte Bewerbungen einzuführen, ist unnötig und kontraproduktiv“, heißt es dort. Schon aus demografischen Gründen wollten und könnten es sich Firmen nicht leisten, geeignete Bewerber nach unsachlichen Kriterien auszusortieren. Tatsächlich mangelt es auch im Ausland noch an belastbaren Nachweisen, dass anonyme Bewerbungen wirklich zu mehr Chancengleichheit führen.”

Weihnachtsfeier-Knigge

10. November 2010, R. Stad

Angesichts der bevorstehenden Saison betrieblicher Weihnachtsfeiern nennt cash 10 Regeln der Berner Knigge-Expertin Aleksandra Angov und leitet den Artikel “Weihnachtsessen: Oh du peinliche…” mit süffigen Worten ein:

“Auf dem Tisch tanzende Bürokollegin, grapschende und rülpsende Vorgesetzte: Für viele Angestellte wird das Weihnachtsessen zum regelrechten Alptraum. Wie man peinliche Auftritte umgeht.”

Was unterhaltsam klingen mag, hat schon für viel Ungemach gesorgt. Die genannten Regeln sind folglich keinesfalls überflüssig.

Ps. Wer im Web mit den Stichworten “Weihnachtsfeier” und “Regeln” oder “Tipps” nach weiteren Informationen sucht, findet sehr viele Beispiele – von nüchtern bis völlig schräg.

Mit der richtigen Haltung zur erfolgreichen Bewerbung

9. November 2010, R. Stad

In unserer Kategorie “Tipps & Kniffe” haben sich Beiträge zu beinahe allen relevanten Job- und Bewerbungsbereichen angesammelt. Ein Aspekt wurde bisher nur am Rande erwähnt: Die Körpersprache. Sueddeutsche.de bringt das Thema unter “FBI-Agent erklärt Körpersprache – Daumen hoch!” auf den Punkt, respektive verdeutlicht einige relevante Tipps in Wort und Bild.

Der Körperhaltung, insbesondere bei Bewerbungsgesprächen, ausreichend Aufmerksamkeit zu schenken, lohnt sich auf jeden Fall. Das persönliche Auftreten ist in den allermeisten Fällen absolut mitentscheidend über Erfolg oder Misserfolg der Bewerbung. Im Web finden sich unter Stichworten wie “Körperhaltung”, “Körpersprache” und “Vorstellungsgespräch” diverse geschriebene Informationen oder Video-Beispiele. Die relevanten Aspekte bringen unter anderem Büro für Berufsstrategie, business-wissen.de oder karrierebibel.de auf den Punkt.

Arbeitslosenquote verharrt bei 3,5 Prozent

8. November 2010, R. Stad

Das Seco schreibt zur “Lage auf dem Arbeitsmarkt im Oktober 2010”:

“Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO waren Ende Oktober 2010 139’365 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 675 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 3,5% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 18’773 Personen (-11,9%). (…)

Die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) verringerte sich um 1’482 Personen (-6,2%) auf 22’553. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Rückgang um 6’630 Personen (-22,7%).”

NZZ Online ergänzt unter “Starker Franken lässt Arbeitslosenquote stagnieren“:

“Auf längere Frist hinaus rechnet Gaillard [Serge Gaillard, Leiter der Direktion für Arbeit beim Seco] damit, dass sich die vom Seco im kommenden Jahr wegen des starken Frankens erwartete Abschwächung des wirtschaftlichen Aufschwungs auch auf den Arbeitsmarkt auswirken wird. Diese werde im kommenden Jahr voraussichtlich dazu führen, dass die Arbeitslosenzahlen vorübergehend stagnierten.

Für 2011 erwartet das Seco eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von 3,7%, was dem Niveau von 2009 entspräche und gegenüber heute sogar wieder einen Anstieg der Zahl der Stellenlosen bedeuten würde. Im laufenden Jahr ist die Arbeitslosenquote von 4,5% im Januar kontinuierlich auf 3,5% im September und Oktober zurückgegangen.

Boreout & Unterforderung, Langeweile, Desinteresse

28. Oktober 2010, R. Stad

Es gibt viele Gründe, warum Sie mit unseren Randstad-Experten (s. auch “Der Randstad-Consultant …”) in Kontakt treten und mit ihnen die nächsten beruflichen Schritte planen können. Eile ist geboten, wenn die Diagnose Boreout lautet. Die Spezialistensite “Boreout” definiert den Begriff wie folgt:

“Der Boreout ist das Gegenteil des Burnout. Er besteht aus den folgenden Elementen:

  • Unterforderung: Sie beschreibt das Gefühl, mehr leisten zu können, was von einem gefordert wird
  • Langeweile: Hier geht es um Lustlosigkeit und Ratlosigkeit, weil man nicht weiss, was man tun soll.
  • Desinteresse: Beim Desinteresse steht die fehlende Identifikation mit der Arbeit im Vordergrund.

Damit verknüpft sind langfristig angelegte Verhaltensstrategien, die der Arbeitnehmer anwendet, um bei der Arbeit ausgelastet zu wirken und sich Arbeit vom Leibe zu halten.”

Die Autoren betonen, dass Boreout nicht mit Faulheit gleich zu setzen sei. Vielmehr würden die Betroffenen fault gemacht. Denn wer unterfordert sei, der wolle arbeiten – nur lasse ihn das Unternehmen nicht.

Interessant ist auch der Artikel “Boreout: Wenn Unterforderung krank macht” im Karriere-Journal unseres Mitbewerbers Monster. Die Soziologin und Psychologin Beate Schulze gibt darin Antworten auf die zehn häufigsten Fragen zu Boreout.